Zwischen Tanz und Choreografie

2025 → Tanz

»Yaku Samay – Atem des Wassers«

„Ich nannte meine Welt Erde aber ich dachte, eigentlich müsste sie Wasser heißen“ (Maja Lunde)

Das mixed-abled Tanzstück YAKU SAMAY nimmt die Essenz des Wassers als Metapher, um die Verbindung zwischen Mensch und Natur künstlerisch zu erforschen.

Die Vielfalt in Qualität und Intensität des Elementes spiegelt sich in Bewegung und Sound der Tänzer*innen wider und transformiert diese in zutiefst menschliche Ausdrucksformen.

Als Ursprung des Lebens symbolisiert Wasser eine universelle, verlässliche Konstante – das Rauschen der Wellen, das Fließen von Flüssen, die zyklische Natur des Wassers in einer Dramaturgie eines permanenten Kreislaufs im und um den Erdkörper.

Sechs Tänzer*innen und ein BewegungsChor tauchen in die Facetten des Wassers ein und kreieren aus der Perspektive ihres Erlebten eine sinnliche Erfahrung, bei der die Grenzen zwischen Körper, Klang und Wasser zerfließen.

In Kooperation mit: E-WERK Freiburg, Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.
Gefördert von: Kulturamt Freiburg, Laft BW, Aktion Mensch, Sparkasse Freiburg, Dr. Rolf Böhme Stiftung

Fotos von Jennifer Rohrbacher.

Besetzung

  • Konzept und Choreografie: Katja Gluding
  • Produktionsleitung: Belinda Winkelmann
  • Tanz: Saskia Hamala, Kevin Albancando Tuntaquimba, Rebecca Narum, Elena Wilczek, Lisa Wethkamp, Jasmina Rahmoune
  • Komposition und Chor: Fiona Combosch
  • Digitalkunst, Video und Foto: Jennifer Rohrbacher
  • Lichtdesign: Natalie Stark
  • Kostüme: Anna Nickel
  • Outside Eye: Olivia Maridjan-Koop
  • Bewegungschor Tänzer*innen: Regine Votteler, Anja Boettcher, Lena Reutter, Heike Collmer, Isabell Collmer, Rose Pohl, Theresia Kraft, Katharina Rox, Priska Girrbach, Loreley Schulte-Guerrero, Belinda Winkelmann, Annalena Frucht

2025 → Tanz

»Yaku Samay – Atem des Wassers«

„Ich nannte meine Welt Erde aber ich dachte, eigentlich müsste sie Wasser heißen“ (Maja Lunde)

Das mixed-abled Tanzstück YAKU SAMAY nimmt die Essenz des Wassers als Metapher, um die Verbindung zwischen Mensch und Natur künstlerisch zu erforschen.

Die Vielfalt in Qualität und Intensität des Elementes spiegelt sich in Bewegung und Sound der Tänzer*innen wider und transformiert diese in zutiefst menschliche Ausdrucksformen.

Als Ursprung des Lebens symbolisiert Wasser eine universelle, verlässliche Konstante – das Rauschen der Wellen, das Fließen von Flüssen, die zyklische Natur des Wassers in einer Dramaturgie eines permanenten Kreislaufs im und um den Erdkörper.

Sechs Tänzer*innen und ein BewegungsChor tauchen in die Facetten des Wassers ein und kreieren aus der Perspektive ihres Erlebten eine sinnliche Erfahrung, bei der die Grenzen zwischen Körper, Klang und Wasser zerfließen.

In Kooperation mit: E-WERK Freiburg, Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.
Gefördert von: Kulturamt Freiburg, Laft BW, Aktion Mensch, Sparkasse Freiburg, Dr. Rolf Böhme Stiftung

Fotos von Jennifer Rohrbacher.

Besetzung

  • Konzept und Choreografie: Katja Gluding
  • Produktionsleitung: Belinda Winkelmann
  • Tanz: Saskia Hamala, Kevin Albancando Tuntaquimba, Rebecca Narum, Elena Wilczek, Lisa Wethkamp, Jasmina Rahmoune
  • Komposition und Chor: Fiona Combosch
  • Digitalkunst, Video und Foto: Jennifer Rohrbacher
  • Lichtdesign: Natalie Stark
  • Kostüme: Anna Nickel
  • Outside Eye: Olivia Maridjan-Koop
  • Bewegungschor Tänzer*innen: Regine Votteler, Anja Boettcher, Lena Reutter, Heike Collmer, Isabell Collmer, Rose Pohl, Theresia Kraft, Katharina Rox, Priska Girrbach, Loreley Schulte-Guerrero, Belinda Winkelmann, Annalena Frucht

2024 → Tanz und Choreografie

»Soft War«

Die einen brauchen Liebe, die anderen brauchen Geld, im »Soft War« stehen sie einander gegenüber. Eine Performance auf der Schnittstelle zwischen Theater und Literatur, Sehnsucht und Lüge.

Love-Scammer: In sozialen Medien und Dating-Apps spielen Männer, prekär in Ländern des globalen Südens lebend, alleinstehenden Frauen Liebe vor, um sie unter grotesken Vorwänden um Geld zu bitten. Die Autorin, Tänzerin und Performerin Martina Hefter hat sich über Monate auf Chats mit solchen Männern und das Spiel mit Lüge und Sehnsucht eingelassen. Die Anonymität der Chats und die Fremdartigkeit der Situation eröffnen einen besonderen, künstlerischen Raum: Verbirgt sich in den Nachrichten auch eine Sehnsucht nach Verwandlung? Nach einer anderen, neuen Identität?

In ihrer Performance, die auf Recherchen zu ihrem gefeierten Roman »Hey guten Morgen, wie geht es dir?« basiert, (Klett-Cotta, Deutscher Buchpreis 2024) verarbeitet Martina Hefter ihre Erfahrungen zu einer Fusion aus Text, Tanz und Musik. Zusammen mit dem Multiinstrumentalisten Patrice Lipeb und dem Choreografen und Tänzer Kevin Albancando Tuntaquimba geht sie – sinnlich und raffiniert – den Fragen nach Moral und Schuld, Lüge und Wahrheit auf den Grund. Und sie zeigen den Glutkern in diesem sanften Krieg: Sehnsucht.

Pressestimmen
FAZ: „Hefters Stück hat mehr als bloße Worte, es tanzt, lärmt, flackert – kurz: Es ist quicklebendig.“

MDR Kultur: „Choreograf Kevin Albanquando Tuntaquimba, Soundkünstler Patrice Lipeb und Martina Hefter konstruieren ein Spannungsgefüge zwischen sehr menschlichem Dokumentationstheater und abstrakter Performance.“

Fotos von Sophie Stephan.

Besetzung

  • Text, Konzept und Performance: Martina Hefter
  • Musik, Sound und Performance: Patrice Lipeb
  • Choreografie und Performance: Kevin Albanquando Tuntaquimba
  • Bewegungschor: Ali Schwartz, Jan Kuhlbrodt, Betta Eichner, Kevin Albanquando Tuntaquimba
  • Video: Marvin Großer
  • Stimmen: Bruno Akkan, Paulina Bittner, Aicha Bracht, Thomas Braungardt, Paula Winteler
  • Licht: Dominik Kaiser, Isaak Künzel
  • Sensitivity: Joshua Akubo Gabriel
  • Outside Eye: Ulrike Feibig
  • Trailer und Video: Sophie Stephan
  • Produktionsleitung: Clara Hofmann
  • Produktionsassistenz: Mariam Ouda

2024 → Tanzperformance ab 14 Jahren

»HERZrasen«

Eine Einladung zum Dialog – ohne Bewertung – dafür mit Lust und Humor.

Spielerisch zeigen wir mit diesem Stück einen Umgang mit diversen Körperbildern auf. 5 Tänzer*innen aus unterschiedlichen Tanzstilen – vom Hip Hop über zeitgenössischem Tanz – treten tänzerisch in Kommunikation miteinander. Sie nähern sich an, „battlen“ miteinander, berühren sich oder grenzen sich aus.

Wer passt hier eigentlich zusammen? Sind wir nur als „Paar“ miteinander glücklich? Kann ich mehr als eine Person lieben? Gehören wir zusammen?

Tanzstile vermischen sich, tauschen sich aus und es entstehen neue Zugehörigkeiten. Wir feiern die Vielfalt – im Tanz und darüber hinaus.

Gefördert durch die Stadt Stuttgart und den Landesverband Freier Tanz- und Theaterschaffende BW e.V., aus dem Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mit freundlicher Unterstützung durch das Produktionszentrum Tanz – und Performance e.V. und der Freien Tanz- und Theaterszene Stuttgart gUG.

Fotos von Andreas Kustreba.

Besetzung

  • Choreografie: Johannes Blattner
  • Tanz und Ko-Kreation: Kevin Albancando, Martina Gunkel, Selina Koch, Nam Nguyen
  • Ausstattung: Marie Freihofer
  • Dramaturgie: Nina Kurzeja
  • Assistenzen: Sophie Gisbertz, Pilar Murube
  • Licht: Doris Schopf
  • Sprecher: Lasse Lehman
  • Musik: u.a. Alvo Noto, Trent Reznor and Atticus Ross, Roderik Vanderstraeten

2024 → Tanzperformance ab 14 Jahren

»HERZrasen«

Eine Einladung zum Dialog – ohne Bewertung – dafür mit Lust und Humor.

Spielerisch zeigen wir mit diesem Stück einen Umgang mit diversen Körperbildern auf. 5 Tänzer*innen aus unterschiedlichen Tanzstilen – vom Hip Hop über zeitgenössischem Tanz – treten tänzerisch in Kommunikation miteinander. Sie nähern sich an, „battlen“ miteinander, berühren sich oder grenzen sich aus.

Wer passt hier eigentlich zusammen? Sind wir nur als „Paar“ miteinander glücklich? Kann ich mehr als eine Person lieben? Gehören wir zusammen?

Tanzstile vermischen sich, tauschen sich aus und es entstehen neue Zugehörigkeiten. Wir feiern die Vielfalt – im Tanz und darüber hinaus.

Gefördert durch die Stadt Stuttgart und den Landesverband Freier Tanz- und Theaterschaffende BW e.V., aus dem Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mit freundlicher Unterstützung durch das Produktionszentrum Tanz – und Performance e.V. und der Freien Tanz- und Theaterszene Stuttgart gUG.

Fotos von Andreas Kustreba.

Besetzung

  • Choreografie: Johannes Blattner
  • Tanz und Ko-Kreation: Kevin Albancando, Martina Gunkel, Selina Koch, Nam Nguyen
  • Ausstattung: Marie Freihofer
  • Dramaturgie: Nina Kurzeja
  • Assistenzen: Sophie Gisbertz, Pilar Murube
  • Licht: Doris Schopf
  • Sprecher: Lasse Lehman
  • Musik: u.a. Alvo Noto, Trent Reznor and Atticus Ross, Roderik Vanderstraeten

2024 → Tanz

»People Holding Things«

A woman opens the doors to you. She allows you to look inside, so that you can see the emotions that inhabit her, her darkness, her sorrows and her loneliness. She takes care of everything. But who takes care of her?

Are we over-caring for others or are we letting them fade away? Are we aware of how we care for others? Who takes care of you?

This piece takes you on a journey inside this character, to discover in a glance what moves us to take care of us and others, to take care as a society.

People holding things is a dance-theatre piece made with financial support of the Tanja Liedtke Foundation, the City of Stuttgart, the Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart gUG and supported by the Produktionszentrum Tanz und Performance Stuttgart. In co-operation with no w here architekten, Galerie Sammlung Amann and GSP-Gesellschaft für soziales Planen.

Fotos von Dominique Brewing.

Besetzung

  • Künstlerische Leitung, Choreografie und Produktion: Daura Hernández García
  • Co-Kreation und Performance: Luis Hergón, Stella Covi, Kevin Albancando Tuntaquimba, Martina Gunkel, Daura Hernández García
  • Dramaturgische Assistenz: Luis Hergón
  • Original Music: Katrin Medde
  • Lichtdesign: Ingo Jooß
  • Choreografische Assistenz: Emilia Dorr
  • Produktionsassistenz: Julian Sturz
  • Poster und Illustrationen: Paulina Mocna
  • Kommunikation: Angela Milosevic
  • Video: Aleksej Nutz

2024 → Tanz

»Stille Spricht«

Stille spricht ist eine Tanzproduktion, die sich mit dem Gefühl von Scham auseinandersetzt und ihre Inspiration aus dem gleichnamigen Buch des französischen Neurologen und Psychiaters Boris Cyrulnik bezieht. In Zusammenarbeit mit den Performerinnen Sade Mamedova, Kevin Albancando, dem Musiker Carlos Trujillo und dem Tanztherapeuten Michael Bronczkowski wird das Thema Scham auf mehreren Ebenen verhandelt. Auf kleinem Raum lädt das Stück auf eine intensive Begegnung zwischen Performerinnen und Publikum ein. Das Ziel dabei ist, der Scham einen Raum geben, ihr zuhören, sie aushalten und Wege finden sie zu überwinden.

Gefördert durch das Kulturamt Mannheim und die Carl-Heinrich-Esser Stiftung.

Fotos von Lisa Marie Hecht (Farbe) und Lys Y. Seng (S/W) .

Besetzung

  • Choreografie: Mike Planz
  • Performance: Sade Mamedova und Kevin Albancando
  • Musik: Carlos Trujillo
  • Tanztherapeutische Begleitung: Michael Bronczkowski
  • Outside Eye: Sarah Herr
  • Design: Mirjam Plank

2024 → Tanz

»Stille Spricht«

Stille spricht ist eine Tanzproduktion, die sich mit dem Gefühl von Scham auseinandersetzt und ihre Inspiration aus dem gleichnamigen Buch des französischen Neurologen und Psychiaters Boris Cyrulnik bezieht. In Zusammenarbeit mit den Performerinnen Sade Mamedova, Kevin Albancando, dem Musiker Carlos Trujillo und dem Tanztherapeuten Michael Bronczkowski wird das Thema Scham auf mehreren Ebenen verhandelt. Auf kleinem Raum lädt das Stück auf eine intensive Begegnung zwischen Performerinnen und Publikum ein. Das Ziel dabei ist, der Scham einen Raum geben, ihr zuhören, sie aushalten und Wege finden sie zu überwinden.

Gefördert durch das Kulturamt Mannheim und die Carl-Heinrich-Esser Stiftung.

Fotos von Lisa Marie Hecht (Farbe) und Lys Y. Seng (S/W) .

Besetzung

  • Choreografie: Mike Planz
  • Performance: Sade Mamedova und Kevin Albancando
  • Musik: Carlos Trujillo
  • Tanztherapeutische Begleitung: Michael Bronczkowski
  • Outside Eye: Sarah Herr
  • Design: Mirjam Plank

2023 → Choreografie und Tanz

»Boys Will be Boys«

Boys Will be Boys ist ein Stück von und mit Amaru und Kevin Albancando Tuntaquimba. In der Performance reflektieren die Brüder über die eigene Männlichkeit, Körperlichkeit und das gemeinsame Aufwachsen. 

Fotos von Autor.

Besetzung

  • Choreografie: Amaru Albancando Tuntaquimba, Kevin Albancando Tuntaquimba
  • Dramaturgie: Amaru Albancando Tuntaquimba, Kevin Albancando Tuntaquimba
  • Kostüm: Amaru Albancando Tuntaquimba, Kevin Albancando Tuntaquimba

2022 → Tanz

»Momentum«

Moment.um ist eine Momentaufnahme des versuchten Brückenschlags zwischen Fragmenten der Vergangenheit und einer möglichen Zukunft. Gemeinsam wandeln wir durch den Moment, das JETZT, in ständiger Konfrontation mit äußerlichen Bewertungen, welche versuchen, unsere Persönlichkeit zu bestimmen. Nach Zeiten pandemiebedingter Isolation müssen wir die Kunst der Begegnung neu erlernen, uns wieder an die Spielregeln der sozialen Interaktion gewöhnen.

Die choreografische Versuchsanordnung lässt die zwischenmenschliche Begegnung auf einen utopischen Ort namens Natur prallen. Die Natur soll als objektiver Referenzpunkt dienen, ist aber selbst eine Hochstaplerin. Gemeinsam steigen Zuschauer*innen und Künstler*innen die Schanze des Lebens hinab, die Chancen des Lebens entlang, um am tiefsten Punkt nach einer Wahrheit zu suchen.

Von Tanz, Sound und Textfragmenten begleitet, wandert das Publikum durch einen zukünftigen Wald und verweilt auf dem Weg an verschiedenen Stationen.

Fotos von Jonathan Zipfel.

Besetzung

  • Tanz & Co-Creatives: Martina Gunkel, Kevin Albancando Tuntaquimba
  • Kontrabass & Turm: Sophia Scheifler
  • Choreografie: Livia Vogt
  • Regie: Jasmin Schädler
  • Musik: Sofie Heinz
  • Ausstattung: Sangyeon Lee
  • Sound-Assistenz: Diana Karle
  • Künstlerische Assistenz: Katharina Göppert

2022 → Choreografie und Tanz

»Papiere«

Die barsche Aufforderung »Papiere!« vorzuzeigen, verunsichert und macht Angst. Gerade für Menschen mit Migrationshintergrund ist diese Situation oft nicht folgenlos. Wer keine Ausweisdokumente mit sich trägt oder die falschen, wird verhaftet, verhört, nicht mehr als Mensch behandelt. Ohne sie sind wir entindividualisiert, schlimmstenfalls kriminalisiert.

Mit dem Verlust der »Papiere« wird es schwierig. Ohne Ausweisdokument können wir nicht beweisen, dass wir die Person sind, die wir vorgeben zu sein. Dokumente beweisen und dokumentieren unser Leben, man glaubt ihnen im Zweifelsfall mehr als der Person, die über ihre Identität spricht. Ohne Ausweis sind unsere Möglichkeiten massiv beschränkt – bis hin zum Paket, das auf der Post liegt und nur gegen Vorlage des Ausweises abzuholen ist.

Carlos Trujillos eigens für diesen Abend geschriebene Komposition erzählt seine Geschichte auf dem Weg von Kolumbien nach Deutschland.

Fotos von Daniel Wetzel.

Besetzung

  • Komposition, Konzept und künstlerische Leitung: Carlos Trujillo
  • Dramaturgie: Angela Wendt
  • Choreografie und Tanz: Amelia Eisen, Kevin Albancando Tuntaquimba
  • Schlagzeug: Johannes Hamm
  • Licht: Georg Gropp
  • Graphik: Gerhard Fontagnier

2022 → Choreografie und Tanz

»Papiere«

Die barsche Aufforderung »Papiere!« vorzuzeigen, verunsichert und macht Angst. Gerade für Menschen mit Migrationshintergrund ist diese Situation oft nicht folgenlos. Wer keine Ausweisdokumente mit sich trägt oder die falschen, wird verhaftet, verhört, nicht mehr als Mensch behandelt. Ohne sie sind wir entindividualisiert, schlimmstenfalls kriminalisiert.

Mit dem Verlust der »Papiere« wird es schwierig. Ohne Ausweisdokument können wir nicht beweisen, dass wir die Person sind, die wir vorgeben zu sein. Dokumente beweisen und dokumentieren unser Leben, man glaubt ihnen im Zweifelsfall mehr als der Person, die über ihre Identität spricht. Ohne Ausweis sind unsere Möglichkeiten massiv beschränkt – bis hin zum Paket, das auf der Post liegt und nur gegen Vorlage des Ausweises abzuholen ist.

Carlos Trujillos eigens für diesen Abend geschriebene Komposition erzählt seine Geschichte auf dem Weg von Kolumbien nach Deutschland.

Fotos von Daniel Wetzel.

Besetzung

  • Komposition, Konzept und künstlerische Leitung: Carlos Trujillo
  • Dramaturgie: Angela Wendt
  • Choreographie und Tanz: Amelia Eisen, Kevin Albancando Tuntaquimba
  • Schlagzeug: Johannes Hamm
  • Licht: Georg Gropp
  • Graphik: Gerhard Fontagnier

2021 → Choreografie und Tanz

»Fieberhaft«

FieberHaft ist eine Urban-Dance-Performance mit 20 Tänzer:innen und vier Rapper:innen auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Feier von 901 Jahren Freiburger Geschichte nimmt die Inszenierung zum Anlass, sich Fragen für die Zukunft zu stellen: »Was sind wir bereit zu opfern?«

Die Erfahrungen der damals gerade abklingenden Pandemie spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Jahrhundertaufgabe des Klimawandels, der diese und die nächsten Generationen prägen wird. Dabei wird der ganze Platz auf verschiedenen Inseln bespielt.

Fotos von Jennifer Rohrbacher.

Besetzung

  • Choreografie: Luka Marie Fritsch, Heinrich Hermann, Kevin Albancando Tuntaquimba, Kein Trinh
  • Dramaturgie: Sigrun Fritsch
  • Musik: Tobias Schwab, Robin Haefs
  • Kostüm: Pierre-Yves Dalka
  • Projektmanagement: Matthias Rettner, Aktionstheater PAN.Optikum

Du hast eine Projektidee und hättest mich gerne dabei?

2021/22 → Choreografie

»People Power Partnership«

PEOPLE POWER PARTNERSHIP ist ein partizipatives Tanztheaterprojekt im öffentlichen Raum mit 14 Partnern aus 11 Ländern Europas. 104 junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 aus allen Partnerstädten entwickeln über den Projektzeitraum 13 verschiedene Site-Specific-Produktionen und eine zentrale Performance, die dann zu allen Partnern touren wird.

Unter dem Überthema Spiegel wurden sie visuell und dramaturgisch zusammengefasst, sodass trotz der Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der Einzelteile künstlerisch auch ein großes Ganzes entstand. Als weiteres verbindendes Ausdrucksmittel diente Hiphop als urbane Kultur sowohl für das Bewegungsmaterial als auch die musikalische Umsetzung.

Fotos von Miško Motė.

Besetzung

  • Dramaturgie: Sigrun Fritsch, Luka Fritsch
  • Choreografie: Heinrich Herrmann, Kevin Albancando Tuntaquimba, Kien Trinh, Jānis Putniņš, Lea Emilia Christense
  • Musik: Tobias Schwab
  • Kostüm: Hilke Fomferra
  • Bühnenbild: Llorenç Corbella, Sönke Ober
  • Projektmanagement: Matthias Rettner, Aktionstheater PAN.Optikum

2021/22 → Choreografie

»People Power Partnership«

PEOPLE POWER PARTNERSHIP ist ein partizipatives Tanztheaterprojekt im öffentlichen Raum mit 14 Partnern aus 11 Ländern Europas. 104 junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 aus allen Partnerstädten entwickeln über den Projektzeitraum 13 verschiedene Site-Specific-Produktionen und eine zentrale Performance, die dann zu allen Partnern touren wird.

Unter dem Überthema Spiegel wurden sie visuell und dramaturgisch zusammengefasst, sodass trotz der Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der Einzelteile künstlerisch auch ein großes Ganzes entstand. Als weiteres verbindendes Ausdrucksmittel diente Hiphop als urbane Kultur sowohl für das Bewegungsmaterial als auch die musikalische Umsetzung.

Fotos von Miško Motė.

Besetzung

  • Dramaturgie: Sigrun Fritsch, Luka Fritsch
  • Choreografie: Heinrich Herrmann, Kevin Albancando Tuntaquimba, Kien Trinh, Jānis Putniņš, Lea Emilia Christense
  • Musik: Tobias Schwab
  • Kostüm: Hilke Fomferra
  • Bühnenbild: Llorenç Corbella, Sönke Ober
  • Projektmanagement: Matthias Rettner, Aktionstheater PAN.Optikum

2015–18 → Choreografie und Tanz

»Power of Diversity«

Power of Diversity war ein EU-weites Projekt für Inszenierungen im öffentlichen Raum, das vom Aktionstheater PAN.OPTIKUM initiiert und geleitet wurde. Es war ein Großes Kooperationsprojekt mit insgesamt zehn Partnern und als Teil des Creative Europe Programms von der Europäischen Union kofinanziert.


Eines der Ergebnisse war ein neues internationales Ensemble, das sich aus 30 Teilnehmer:innen, der von den Partnern initiierten Site-Specifc-Inszenierungen in den Jahren 2015–2017 zusammensetzte. Zwischen 15 und 40 junge Erwachsene aus der jeweiligen Stadt erarbeiteten mit dem künstlerisch verantwortlichen Team in ca. zwei Wochen eine Aufführung und präsentierten sie dann im Rahmen eines Festivals oder besonderen Rahmenprogramms. Die Ausdruckssprache der Produktionen war neben den für dieses Genre typischen Formen (wie Artistik und Schauspiel) vor allem Hip Hop und Rap sowie Poetry Slam.

Fotos von Felix Groteloh.

Besetzung

  • Dramaturgie: Sigrun Fritsch, Maria Fernández Aragón
  • Choreografie: Luka Fritsch, Veronika Schell, Heinrich Hermann, Kevin Albancando Tuntaquimba
  • Musik: Tobias Schwab, Robin Haefs, Leonie Fritsch
  • Kostüm: Ute Wange, Lilly Bose
  • Bühnenbild: Llorenç Corbella, Sönke Ober
  • Video und Projektion: Jennifer Rohrbacher
  • Educational Management: Gitanjali Schmelcher
  • Projektmanagement: Matthias Rettner, Aktionstheater PAN.Optikum

Du hast eine Projektidee und hättest mich gerne dabei?